CIRCUS of FASHION Esther Perbandt - Foto Birgit Kaulfuss

Warum Modedesign?

Es ist ein wunderbarer Weg, sich auf eine kreative Weise mit Körpern jeden Geschlechts zu befassen und die fantastische Sprache der Körpersprache zu studieren.

Für welchen Modestil stehst Du?

Für einen tragbaren, strengen, avantgardistischen, zeitlosen Stil für starke Charaktere jeden Geschlechts.

Von welchem Designer fühlst Du Dich inspiriert?

Um bei meinem eigenen Weg zu bleiben ist es manchmal hilfreicher Scheuklappen aufzusetzen, als zu sehr nach rechts und links zu schauen.

Warum Berlin?

Weil ich hier geboren bin.

Was sollte Deiner Meinung nach jeder im Kleiderschrank haben?

All die Dinge, die dich schöner und glücklicher machen.

Welche ist Deine Lieblings-Modeepoche?

Das kann ich gar nicht sagen, da ich mich an keiner Epoche orientiere. Aber ich persönlich war schon mal auf dieser Erde. Geboren Fin du Siecle, aber schon gestorben Anfang der 50er Jahre. Da musste ich einfach weg, das habe ich nicht ausgehalten.

Nenne Deine 3 No-Go´s in Sachen Mode.

Es gibt eigentlich nur ein großes No-Go in Sachen Mode und das ist „verkleidet“ auszusehen. Und damit meine ich nicht, besonders oder manchmal auch ausgefallen auszusehen. Ich finde man sieht es immer sofort, wenn jemand versucht, durch Bekleidung jemand zu sein, der er nicht ist. Die Körpersprache verrät es. Es können die schönsten Bekleidungsteile sein, aber wenn der Mensch darin nicht passt, verliert er seine körpereigene Ausstrahlung.

Wo auf der Welt trägt man schon Deine Mode?

Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich, England, Italien, Spanien, Niederland, Australien, Japan, Hongkong, USA und bestimmt noch das eine oder andere Land mehr, wohin sie ein kauffreudiger Tourist in meinem Laden gebracht hat.

 

Foto: Birgit Kaulfuss